Schutz vor Zeckenstichen

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Randgebiete der Schädlingsbekämpfung

Der Holzbock (Ixodes ricinus), eine weit verbreitete Zeckenart, ist als Krankheitsüberträger gefürchtet. Am häufigsten überträgt er Borreliose, gefolgt von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Nicht jede Zecke trägt Krankheitserreger in sich. Selbst bei mit Borrelien infizierten Zecken führt nur etwa jeder 10. Stich zu einer Erkrankung. Deshalb bleiben die meisten Zeckenstiche ohne Folgen.

Borreliose wird von Borrelien (Borrelia burgdorferi) hervorgerufen. Borreliose, die weit verbreitete und durch Zecken übertragene Krankheit, ist schwierig zu diagnostizieren;  die Therapie unsicher, die Fachleute uneinig.  Etwa 90% der Bevölkerung hatte schon Kontakt mit diesen Erregern.
Manche Infizierte erkranken sofort, andere später, bei einigen bricht die Krankheit überhaupt nicht aus. Zahlreiche Patienten sind in Interessengruppen organisiert - wie aber steht es mit der Prävention? Unter der Überschrift „Prävention durch Aufklärung“ ist in §3 des Infektionsschutzgesetzes die Aufgabe des Staates folgendermaßen definiert: „Die Information und Aufklärung der Allgemeinheit über die Gefahren übertragbarer Krankheiten und die Möglichkeiten deren Verhütung sind eine öffentliche Aufgabe“. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die meisten lokalen Gesundheitsämter haben sich des Problems bislang nicht angenommen. Ein besseres Verständnis dieser Tiere kann indes den Schutz vor Zeckenstichen nachhaltig verbessern, und darum soll es hier gehen.

Inhalt

  • Lebensräume der Zecken
  • Entwicklung, Ernährung und Wirtsfindung
  • Klimatische Rahmenbedingungen für die Zeckenaktivität
  • Auftreten von Zecken im Garten

© Pest Control News - Das Magazin für die Schädlingsbekämpfung Nr. 34, Oktober 2006

Umfang: 5 Seiten

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Dipl.-Biol. Eva Scholl

SchädlingsBiologie Scholl

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Literatur-Tipp

HOFMANN-DALLY, A. (Hg., 2007): Chemikalienmanagement in der Europäischen Union – Das schwierige politische Ringen um die REACh Verordnung. Loccumer Protokoll Nr. 64/06, Evangelische Akademie Loccum, 608 S.